Liebe Mitglieder vom Tiroler Herzverband

Wir planen ab April 2008, jeden Monat in einem anderen Bezirk, Vorträge abzuhalten, die unseren Mitgliedern helfen sollen, neue Behandlungsmethoden oder Zusatz Therapien aufzuzeigen.

Referenten, Ärzte und ausgebildete Therapeuten werden Sie informieren, was kann man eventuell zusätzlich zu Ihren derzeitigen Maßnahmen  noch ergänzend unternehmen bzw. verbessern.

Alle Risikogruppen sind zu diesen Vorträgen herzlichst eingeladen, damit Sie erfahren, was soll oder kann man tun, um die Gefahr einer Herz - Kreislauf Erkrankung zu minimieren.

Es handelt sich hier um ausschließlich fachspezifische Vorträge von kompetenten Personen vorgetragen. Selbstverständlich werden wir jeden einzelnen Vortrag nur in Zusammenarbeit mit unserem ärztlichen Beirat:
Herrn O. Univ. Prof. Dr. Otmar Pachinger und den betreuenden Arzt der Sportgruppe (wo der Vortrag stattfindet) abstimmen,welcher wann und wo vorgetragen werden kann.

Wir informieren Sie zeitgerecht und laufend auf unserer Homepage unter "Veranstaltungen".

Der Tiroler Herzverband will mit dieser Organisation versuchen neue Maßstäbe setzen, um direkt vor Ort bei unseren Mitgliedern, laufend
zu informieren und für Risikogruppen Präventivmaßnahmen aufzuzeigen . Daher sind auch alle, die gerne Informiert sein wollen, herzlich dazu eingeladen.
 

Der Eintritt ist für alle Teilnehmer frei!



   




Werden Sie Mitglied beim Tiroler Herzverband und nützen Sie alle daraus

resultierenden Vorteile.

Der Jahresmitgliedsbeitrag von € 21,00 ist eine lohnende Investition. 

Sie müssen nicht unbedingt HERZKRANK sein  um Mitglied zu werden,  Sie können a) vorsorgen und sich  alle Informationen  einholen,
b) unterstützendes Mitglied sein. Alle Mitarbeiter des Tiroler Herzverbandes  arbeiten vollkommen ehrenamtlich  und sind   für Sie da,wann immer Sie auch etwas brauchen.




Der Österreichische Herzverband konnte mit der Firma Philips ein tolles Angebot ausverhandeln:

Einen Defi der normalerweise € 1.600,00 kostet, erhalten die Mitglieder des Tiroler Herzverbandes um € 990,00.

Wir hoffen, dass wir dadurch vielen Mitgliedern die einen Defi bräuchten eine Chance bieten,  diesen zu kaufen. Bestellungen werden  im Tiroler Herzverband, Maria-Theresien-Straße 21/5 - 6020 Innsbruck - Tel.: 0512/570607 oder Fax: 0512/560708 entgegen genommen.








ANGEBOT DER HEILTHERME BAD WALTERSDORF



Die Heiltherme Bad Waltersdorf bietet für unsere Mitglieder mit einem Mitgliedsausweis folgende Vergünstigungen an:
Thermen-Aktion bis einschließlich 9.12.2007
Tageseintritt um € 15,00 statt € 17,00.
Aufpreis für Sauna € 4,50
Abendeintritt ab 16.00 Uhr um € 8,20 statt € 9,50. Abendeintritt ab 18.00 Uhr um € 7,00 statt € 8,00. Aufpreis für Sauna ab 16.00 Uhr: € 3,50.
Einlösbar von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen.
Quellenhotel Bad Waltersdorf:
Verwöhntage im Quellenhotel von 07.01. bis 09.12.2007
5 Nächte im Quellenhotel pro Person im DZ inkl. HP, Therme, Saunen, Gesundheitsprogramm um nur
€ 390,00 (ausgenommen Hauptsaison, Kategorie nach Verfügbarkeit), Single-Special von 24.06. bis 02.09.2006 – kein EZ-Zuschlag! 5 % Frühbucherbonus bei Buchung von mind. 12 Wochen im Vorhinein.
http://heiltherme.at/

HEILTHERME BAD WALTERSDORF

Entspannen und regenerieren in einer der mächtigsten Thermalquellen Österreichs:
Heiltherme Bad Waltersdorf. Die Quelle der Ruhe. Die Seele baumeln lassen und eintauchen in die „Quelle der Ruhe“: In der Heiltherme Bad Waltersdorf und dem direkt angeschlossenen 4-Sterne Quellenhotel steht der Wohlfühl-Gedanke an erster Stelle. Ein behagliches Ambiente voll Komfort und Harmonie, sowie gesunder Genuss auf „steirische Art“ sorgen für ein Urlaubserlebnis der besonderen Art.
Das heilkräftige Thermalwasser, das mit 28 bis 37 °C stets quellfrisch in die sieben Thermalbade- und -schwimmbecken sprudelt, bringt Körper, Geist und Seele in Hochform. Ein Saunadorf mit 12 Kabinen, ein tägliches Gesundheitsprogramm, ein Wellnesspark mit Well-fit-Einrichtungen und das Styrian Spa runden das umfangreiche Angebot ab.
Das Styrian Spa ist ein Zentrum der Lebensfreude. Ein kompetentes Ärzte- und Therapeutenteam sowie 6 Styrian Spa-Coaches unterstützen den Gast bei der Suche nach einem harmonischen Ausgleich zwischen Gesundheit, Lebensfreude, Vitalität und Schönheit. Auf Basis der vier Schwerpunkte – Therapie & Kur, Energetik, Beauty und Ernährung – erarbeiten die Coaches für jeden einzelnen ein individuelles, ganzheitliches Komplett-Programm. Dazu zählen Therapien von klassisch bis fernöstlich, Kuren und energetische Anwendungen auf Basis natürlicher Heilvorkommen, Behandlungen mit regionalen Produkten, sowie spezielle Programme zu den Themen Beauty und richtige Ernährung.

Rückfragehinweis:
Heiltherme Bad Waltersdorf, Thermenstraße 111, 8271 Bad Waltersdorf
Mag. (FH) Cornelia Koglbauer
Tel: 03333/500-906, Mobil: 0664/850 10 10
E-Mail: mailto:c.koglbauer@heiltherme.at

Angebot für Miglieder des österr. Herzverbandes. Mitgliedsausweis mitnehmen.


Erste Hilfe - richtiges Verhalten im Notfall

Im akuten „koronaren“ Notfall kann die sofort einsetzende und richtig durchgeführte Erste Hilfe-Leistung lebensrettend sein.
Wichtig sind die ersten Stunden bei Auftreten eines Herzinfarkts für den weiteren Krankheitsverlauf.
„Erste Hilfe-Maßnahmen“ sollen sofort nach Auftreten eines plötzlichen Not- falls geleistet werden können.
Entscheidend für den Erfolg sind hier Minuten.
Um die Erste Hilfe richtig leisten zu können, sollten Sie, bzw. Ihre Ange- hörigen, die wichtigsten Erscheinungsbilder bei akuten Koronarsyndromen kennen:
Die instabile Angina pectoris:
Unter einer “instabilen Angina pectoris” verstehen wir das plötzliche neue Auftreten von Angina pectoris bei einem vorher beschwerdefreien Patienten, oder eine drastische Verschlechterung von vorher stabilen Beschwerden: Plötzlich wird wieder bzw. viel mehr Nitro benötigt, die Belastbarkeit hat abgenommen, die Angina pectoris tritt womöglich sogar in Ruhe, oder nachts aus dem Schlaf heraus auf. Eine derartige Verschlechterung bei einem vorher stabilen Infarktpatienten muss umgehend fachärztlich abgeklärt werden, da eine neu aufgetretene drohende Mangeldurchblutung im Herzmuskel angenommen werden muss. Hier ist meist eine rasche Krankenhausaufnahme und gegebenenfalls koronarangiographische Abklärung angezeigt.”
Der akute Herzinfarkt:
Seine Symptome können sehr unterschiedlich sein. Definiert ist er durch starkes anhaltendes Druckgefühl hinter dem Brustbein. Dieses kann in den linken Arm, in den Kiefer oder in den Oberbauch ausstrahlen.

Als Sofortmaßnahmen wichtig:
Wiederbelebung nach den ABC-Regeln
Die ABC-Regel!
A = Atemwege freimachen:
Fremdkörper (Zahnprothese) aus dem Mund-Rachenbereich entfernen, den Kopf überstrecken, den Unterkiefer nach vorne und oben ziehen.
B = Beatmen:
Entweder Mund zu Mund – oder Mund zu Nase Beatmung. Beginn mit 2 Atemstößen (dabei auf die Bewegungen des Brustkorbs achten), Beatmungsfrequenz 12 mal pro Minute.

C = „Circulation“ oder äußere Herzdruckmassage:
Der Massagepunkt ist das untere Drittel des Brustbeins. Bei der Herzmassage soll das Brustbein 3–5 cm in Richtung Wirbelsäule bewegt werden. Dabei sind die Ellbogen des Helfers durchgestreckt. Die Kompressionszeit ist gleich lang der Relaxationszeit. Die Massagefrequenz soll ca. 80-100-mal pro Minute betragen. Kann nur eine Person helfen, so muss sie nach 15 mal massieren 2 mal beatmen. Bei zwei Helfern: Einer massiert, der andere beatmet, und zwar nach 5 Herzmassagen 1 Beatmung ohne Pause. Nach 4 Massagezyklen sollen Puls und Atmung geprüft werden.
Für die oben angeführten Erste Hilfe-Maßnahmen bieten viele Organisationen (z.B. Rotes Kreuz, ASB) Kurse an.



Mit der Krankheit leben lernen

Aufklärung, Unterstützung und ein soziales Umfeld – das bietet der Österreichische Herzverband seinen Mitgliedern. Die Zielgruppe: Risiko- und Herzpatienten sowie deren Angehörige.

Bluthochdruck, Nikotinsucht, Bewegungsmangel, Übergewicht – all diese Faktoren begünstigen einen Herzinfarkt. Die Mitglieder des Österreichischen Herzverbandes kennen die Risiken ganz genau, haben sie doch fast alle entweder selbst einen Herzinfarkt erlitten oder sind als Angehörige betroffen. Es ist ihnen ein Herzensanliegen, Risiko- und Herzpatienten, auf die Risikofaktoren aufmerksam zu machen und sie dadurch zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren.

„Aber wir sind auch im Einsatz, bereits Erkrankten zu helfen, mit der Krankheit leben zu lernen“, so Helmut Schulter, Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Herzverbandes. Schulter, der selbst Betroffener ist, einen Herzinfarkt, eine Bypassoperation sowie einen Schlaganfall überlebt hat, weis wovon er spricht: „Die meisten Patienten sind nach einem Herzinfarkt auch psychisch total niedergeschlagen. Depressiv, weil sie befürchten, ihr Leben könnte jetzt nicht mehr lebenswert sein und ständig in Angst, einen zweiten Infarkt zu erleiden.“

Gründe genug, um aktiv tätig zu werden und seine persönlichen Erfahrungen weiter zu geben.
„Unsere Mitglieder erhalten Rat und Unterstützung von der Gemeinschaft“, so Helmut Schulter weiter.
Medizinische Beratung
Ein ärztlicher Beirat von anerkannten Experten der Kardiologie steht dem Herzverband mit Rat und Tat zur Seite. Im Rahmen von Gruppengesprächen werden medizinische Probleme behandelt, es herrscht reger Kontakt zwischen Medizinern und Patienten.

Die Gemeinschaft ist wichtig.
Vor allem das persönliche Gespräch ist für Herzpatienten eine große Hilfe. Was muss ich von meinem Speiseplan streichen? Wie höre ich mit dem Rauchen auf? Wie motiviere ich mich zu mehr Bewegung an der frischen Luft? Was hilft, um Stress abzubauen? Schadet bereits ein Glas Wein oder darf ich das guten Gewissens genießen? Fragen, über Fragen, die emotional Betroffene oft besser beantworten können, als sachliche Mediziner.

Auch körperliche Aktivitäten, wie Turnen, Wandern, Radfahren und Langlaufen, finden in der Gemeinschaft der Ortsgruppen des österreichischen Herzverbandes statt und treffen auf großen Anklang. „Unsere gemeinsamen Aktivitäten machen unseren Mitgliedern viel Spaß und ersetzen immer mehr das gesellschaftliche Leben, dass der Herzinfarktpatient vor dem Ereignis gewohnt war“, sagt Schulter begeistert. „Das bewusst gesunde Leben beginnt vielen Freude zu machen.“

Konkrete Hilfe

Prävention und integrative ambulante Rehabilitation: Vor allem im Bereich von Bewegungstherapie und bewegungsorientierter Herz-Kreislauf-Prävention werden entsprechend dem aktuellen Stand der Medizin Programme wie Koronarturnen, Wandern oder Schwimmen durchgeführt.
Information: Besonders breitenwirksam sind die Informationsveranstaltungen des Österreichischen Herzverbandes. Die Herztage bringen Vorträge von Spezialisten, bilden eine Gesprächsplattform mit Ärzten und Therapeuten und bieten präventive Untersuchungen (Messungen Bluthochdruck und Blutzucker sowie
Cholesterinwerte). Ernährungswissenschafter beraten bei Ernährungsproblemen.

Kommunikation: Die Herz-Journale, die in allen Bundesländern erscheinen, sind Informationsquellen zu den Themen Kardiologie, Herzchirurgie, Pharmakologie, gesunde Ernährung, Erste Hilfe, Psychologie und psychosomatische Therapie. Dort werden auch alle Veranstaltungen und Aktivitäten des Herzverbandes angekündigt

Erste Hilfe Kurse: Ausbildung von Angehörigen zu Ersthelfern in Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand.

Sie müssen aber nicht erst krank zu werden, helfen Sie mit Herzerkrankungen vorzubeugen

und werden Sie Mitglied beim Österreichischen Herzverband-Landesverband Tirol!

Mitgliedsbeitrag: 21,- Euro/Jahr. Das Formular können Sie hier herunterladen

Auskunft: Es gibt 71 Herzgruppen in ganz Österreich.


Krankes Herz durch Lärm

Zwischen Straßenverkehrslärm und dem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, besteht ein deutlicher Zusammenhang. Das geht aus einer neuen Studie des Umweltbundesamts in Deutschland hervor. Bei Männern steigt dieses Risiko um etwa 30 Prozent, wenn sie längere Zeit in Gebieten mit hohem Verkehrslärm wohnen, deren mittlerer Schallpegel im Außenbereich am Tag über 65 dB(A) liegt.

An der Studie nahmen insgesamt 4.115 Patienten aus 32 Berliner Kliniken teil. Sie wurden von Forschern des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité befragt. Dazu mussten sie Fragebögen zu Lärm-Störungen in ihrem Wohnumfeld ausfüllen sowie Lage und Beschaffenheit ihrer Wohnung beschreiben. Erfasst wurden auch andere Herzinfarkt-Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchgewohnheiten, Herzerkrankungen in der Familie sowie soziale Schichtzugehörigkeit.

Bei Studienteilnehmern, die an stark befahrenen Hauptstraßen wohnten, zeigte sich ein leichter Anstieg des Herzinfarktrisikos gegenüber denjenigen, die in vergleichsweise ruhigen Nebenstraßen wohnten. Das erhöhte Risiko betraf interessanterweise nur Männer. Warum Frauen nicht betroffen waren, bleibe unklar, berichtet das Umweltbundesamt. Möglicherweise spielten hormonelle Einflüsse oder andere Aktivitätsprofile dabei eine Rolle.

Neben der objektiven Lärmbelastung war bei Männern auch die Belästigung durch nächtlichen Straßenverkehr und bei Frauen die Belästigung durch nächtlichen Fluglärm mit einem Anstieg des Herzinfarktrisikos verbunden. Die Lärmbelastung am Arbeitsplatz bewirkte ebenfalls eine Erhöhung des Herzinfarktrisikos bei Männern. "Entscheidend für den Effekt scheint hier die Belästigung durch nicht selbst erzeugte Geräusche im Arbeitsraum zu sein - verursacht zum Beispiel durch Telefongespräche von Kollegen oder Bürogeräte", heißt es in dem Bericht.

Bereits vor zehn Jahren hatte das Umweltbundesamt eine Herzinfarktstudie auf Grundlage der Berliner Lärmkarte durchgeführt. Ihre Ergebnisse waren zwar inhaltlich weitgehend identisch mit denen der aktuellen Studie. Die statistische Eindeutigkeit sei jedoch geringer gewesen, so das Amt. Im Lichte der neuen Erkenntnisse hält das Umweltbundesamt lärmsenkende Maßnahmen für dringend erforderlich



Herzinfarkt: Keine Männersache!

Waren früher nur Frauen nach der Menopause gefährdet, erleiden heute immer mehr Frauen zwischen 25 und 54 einen Herzinfarkt.

Der akute Herzinfarkt ist zwar bei Männern insgesamt häufiger und tritt oft in jüngeren Jahren auf als bei Frauen, dennoch: Frauen, die einen Herzinfarkt erleiden, haben weitaus geringere Chancen, ihn zu überleben. Oft sterben sie noch vor oder kurz nach Erreichen des Krankenhauses.


Der Grund: „Ärzte und Betroffene unterschätzen noch immer das Herzinfarkt-Risiko für Frauen. Zudem ist der Infarkt bei Frauen schwerer zu erkennen“, so Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder vom Institut für Sozialmedizin beim „State of the Art: Sekundärprävention nach akutem Herzinfarkt“ am vergangenen Samstag im Wiener Siemens Forum. Denn: Zusätzlich zu den typischen Schmerzen in der linken Brust haben Frauen häufiger als Männer uncharakteristische Beschwerden. Ihnen wird übel, sie müssen erbrechen, haben Atemnot und ziehende Schmerzen zwischen den Schulterblätter oder auch im Unterkiefer. Daher denken die Betroffenen eher an eine Erkrankung des Magens, des Darms, der Wirbelsäule oder gar der Zähne - und im Traum nicht an einen Infarkt.

Die Risikofaktoren:
Rauchen, hoher Blutzucker und Bluthochdruck sind besondere Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Bei Frauen und Männern wirken sich diese Risiken allerdings unterschiedlich aus. Eine dänische Studie hat ergeben: Rauchen ist für Frauen gefährlicher als für Männer. Die Rate an Herzinfarkten liegt bei Raucherinnen deutlich höher als bei Rauchern - unabhängig von anderen Faktoren wie Blutdruck, Blutfetten, Körpergewicht und Bewegung. Raucherinnen haben ein vierfach höheres Risiko für einen Herzinfarkt als Nichtraucherinnen. Frauen, die rauchen und die Pille nehmen sogar ein zehn- bis zwanzigfach höheres.

Studien zufolge wirken sich auch die Risikofaktoren Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Bluthochdruck bei Frauen schädlicher aus als bei Männern. Häufen sich die Risikofaktoren, treten etwa Bluthochdruck und Rauchen zusammen auf, addiert sich ihre gesundheitsgefährdende Wirkung nicht nur, sondern sie potenziert sich sogar.

Zu den effektivsten der präventiven Maßnahmen gehört – neben einer Änderung des Lebenstils – eine höhere Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren. Das beweist eine Studie an 11.324 Italienern, die so genannte GISSI-P-Studie. Denn sogar wer bereits einen Herzinfarkt hatte, kann durch die tägliche Zufuhr von mindestens 1000 mg Fischöl, das Risiko reduzieren einen weiteren Herzinfarkt zu erleiden und an plötzlichem Herztod zu sterben. Für Herzinfarktpatieninnen eine beträchtliche Gefahr.