Werden Sie Mitglied beim Tiroler Herzverband und nützen Sie alle daraus
resultierenden Vorteile.
Der Jahresmitgliedsbeitrag von € 21,00 ist eine lohnende Investition.
Sie
müssen nicht unbedingt HERZKRANK sein um Mitglied zu werden, Sie
können a) vorsorgen und sich alle Informationen einholen,
b)
unterstützendes Mitglied sein. Alle Mitarbeiter des Tiroler
Herzverbandes arbeiten vollkommen ehrenamtlich und sind für Sie da,wann immer Sie auch etwas brauchen.
Der Österreichische Herzverband konnte mit der Firma Philips ein tolles Angebot ausverhandeln:
Einen Defi der normalerweise € 1.600,00 kostet, erhalten die Mitglieder des Tiroler Herzverbandes um € 990,00.
Wir
hoffen, dass wir dadurch vielen Mitgliedern die einen Defi bräuchten
eine Chance bieten, diesen zu kaufen. Bestellungen werden im Tiroler
Herzverband, Maria-Theresien-Straße 21/5 - 6020 Innsbruck - Tel.:
0512/570607 oder Fax: 0512/560708 entgegen genommen.
ANGEBOT DER HEILTHERME BAD WALTERSDORF
Die Heiltherme Bad Waltersdorf bietet für unsere Mitglieder mit einem Mitgliedsausweis folgende Vergünstigungen an:
Thermen-Aktion bis einschließlich 9.12.2007
Tageseintritt um € 15,00 statt € 17,00.
Aufpreis für Sauna € 4,50
Abendeintritt
ab 16.00 Uhr um € 8,20 statt € 9,50. Abendeintritt ab 18.00 Uhr um €
7,00 statt € 8,00. Aufpreis für Sauna ab 16.00 Uhr: € 3,50.
Einlösbar von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen.
Quellenhotel Bad Waltersdorf:
Verwöhntage im Quellenhotel von 07.01. bis 09.12.2007
5 Nächte im Quellenhotel pro Person im DZ inkl. HP, Therme, Saunen, Gesundheitsprogramm um nur
€
390,00 (ausgenommen Hauptsaison, Kategorie nach Verfügbarkeit),
Single-Special von 24.06. bis 02.09.2006 – kein EZ-Zuschlag! 5 %
Frühbucherbonus bei Buchung von mind. 12 Wochen im Vorhinein.
http://heiltherme.at/
HEILTHERME BAD WALTERSDORF
Entspannen und regenerieren in einer der mächtigsten Thermalquellen Österreichs:
Heiltherme Bad Waltersdorf. Die Quelle der Ruhe.

Die
Seele baumeln lassen und eintauchen in die „Quelle der Ruhe“: In der
Heiltherme Bad Waltersdorf und dem direkt angeschlossenen 4-Sterne
Quellenhotel steht der Wohlfühl-Gedanke an erster Stelle. Ein
behagliches Ambiente voll Komfort und Harmonie, sowie gesunder Genuss
auf „steirische Art“ sorgen für ein Urlaubserlebnis der besonderen Art.
Das heilkräftige Thermalwasser, das mit 28 bis 37 °C stets
quellfrisch in die sieben Thermalbade- und -schwimmbecken sprudelt,
bringt Körper, Geist und Seele in Hochform. Ein Saunadorf mit 12
Kabinen, ein tägliches Gesundheitsprogramm, ein Wellnesspark mit
Well-fit-Einrichtungen und das Styrian Spa runden das umfangreiche
Angebot ab.
Das Styrian Spa ist ein Zentrum der Lebensfreude. Ein
kompetentes Ärzte- und Therapeutenteam sowie 6 Styrian Spa-Coaches
unterstützen den Gast bei der Suche nach einem harmonischen Ausgleich
zwischen Gesundheit, Lebensfreude, Vitalität und Schönheit. Auf Basis
der vier Schwerpunkte – Therapie & Kur, Energetik, Beauty und
Ernährung – erarbeiten die Coaches für jeden einzelnen ein
individuelles, ganzheitliches Komplett-Programm. Dazu zählen Therapien
von klassisch bis fernöstlich, Kuren und energetische Anwendungen auf
Basis natürlicher Heilvorkommen, Behandlungen mit regionalen Produkten,
sowie spezielle Programme zu den Themen Beauty und richtige Ernährung.
Rückfragehinweis:
Heiltherme Bad Waltersdorf, Thermenstraße 111, 8271 Bad Waltersdorf
Mag. (FH) Cornelia Koglbauer
Tel: 03333/500-906, Mobil: 0664/850 10 10
E-Mail:
mailto:c.koglbauer@heiltherme.at
Angebot für Miglieder des österr. Herzverbandes. Mitgliedsausweis mitnehmen.
Erste Hilfe - richtiges Verhalten im Notfall

Im akuten „koronaren“ Notfall kann die sofort einsetzende und richtig durchgeführte Erste Hilfe-Leistung lebensrettend sein.
Wichtig sind die ersten Stunden bei Auftreten eines Herzinfarkts für den weiteren Krankheitsverlauf.
„Erste Hilfe-Maßnahmen“ sollen sofort nach Auftreten eines plötzlichen Not- falls geleistet werden können.
Entscheidend für den Erfolg sind hier Minuten.
Um
die Erste Hilfe richtig leisten zu können, sollten Sie, bzw. Ihre Ange-
hörigen, die wichtigsten Erscheinungsbilder bei akuten Koronarsyndromen
kennen:
Die instabile Angina pectoris:
Unter
einer “instabilen Angina pectoris” verstehen wir das plötzliche neue
Auftreten von Angina pectoris bei einem vorher beschwerdefreien
Patienten, oder eine drastische Verschlechterung von vorher stabilen
Beschwerden: Plötzlich wird wieder bzw. viel mehr Nitro benötigt, die
Belastbarkeit hat abgenommen, die Angina pectoris tritt womöglich sogar
in Ruhe, oder nachts aus dem Schlaf heraus auf. Eine derartige
Verschlechterung bei einem vorher stabilen Infarktpatienten muss
umgehend fachärztlich abgeklärt werden, da eine neu aufgetretene
drohende Mangeldurchblutung im Herzmuskel angenommen werden muss. Hier
ist meist eine rasche Krankenhausaufnahme und gegebenenfalls
koronarangiographische Abklärung angezeigt.”
Der akute Herzinfarkt:
Seine
Symptome können sehr unterschiedlich sein. Definiert ist er durch
starkes anhaltendes Druckgefühl hinter dem Brustbein. Dieses kann in
den linken Arm, in den Kiefer oder in den Oberbauch ausstrahlen.
Als Sofortmaßnahmen wichtig:
- Richtige Lagerung auf harter Unterlage;
- die Beine nach Möglichkeit leicht hoch lagern;
- Patient/in nicht alleine lassen;
- Arzt, bzw. Rettung rufen;
- Patient/in beruhigen;
- Bequeme Lagerung des Patienten/der Patientin;
- Beengende Kleidung ausziehen;
- Oberkörper aufrichten;
- Nitroglyzerin verabreichen (2 Sprühstöße unter die Zunge);
- Aspirin verabreichen (500 mg);
- Aufnahme im Krankenhaus vorbereiten.
- Der „plötzliche Herztod“
- Seine charakteristischen Zeichen sind:
- kein Puls (an der Halsschlagader zu fühlen);
- Bewusstlosigkeit;
- Atemstillstand.
Wiederbelebung nach den ABC-Regeln
Die ABC-Regel!
A = Atemwege freimachen:
Fremdkörper
(Zahnprothese) aus dem Mund-Rachenbereich entfernen, den Kopf
überstrecken, den Unterkiefer nach vorne und oben ziehen.
B = Beatmen:
Entweder
Mund zu Mund – oder Mund zu Nase Beatmung. Beginn mit 2 Atemstößen
(dabei auf die Bewegungen des Brustkorbs achten), Beatmungsfrequenz 12
mal pro Minute.
C = „Circulation“ oder äußere Herzdruckmassage:
Der
Massagepunkt ist das untere Drittel des Brustbeins. Bei der Herzmassage
soll das Brustbein 3–5 cm in Richtung Wirbelsäule bewegt werden. Dabei
sind die Ellbogen des Helfers durchgestreckt. Die Kompressionszeit ist
gleich lang der Relaxationszeit. Die Massagefrequenz soll ca.
80-100-mal pro Minute betragen. Kann nur eine Person helfen, so muss
sie nach 15 mal massieren 2 mal beatmen. Bei zwei Helfern: Einer
massiert, der andere beatmet, und zwar nach 5 Herzmassagen 1 Beatmung
ohne Pause. Nach 4 Massagezyklen sollen Puls und Atmung geprüft werden.
Für die oben angeführten Erste Hilfe-Maßnahmen bieten viele Organisationen (z.B. Rotes Kreuz, ASB) Kurse an.
Mit der Krankheit leben lernen
Aufklärung,
Unterstützung und ein soziales Umfeld – das bietet der Österreichische
Herzverband seinen Mitgliedern. Die Zielgruppe: Risiko- und
Herzpatienten sowie deren Angehörige.
Bluthochdruck, Nikotinsucht, Bewegungsmangel,
Übergewicht – all diese Faktoren begünstigen einen Herzinfarkt. Die
Mitglieder des Österreichischen Herzverbandes kennen die Risiken ganz
genau, haben sie doch fast alle entweder selbst einen Herzinfarkt
erlitten oder sind als Angehörige betroffen. Es ist ihnen ein
Herzensanliegen, Risiko- und Herzpatienten, auf die Risikofaktoren
aufmerksam zu machen und sie dadurch zu einer gesünderen Lebensweise zu
motivieren.
„Aber wir sind auch im Einsatz, bereits Erkrankten zu
helfen, mit der Krankheit leben zu lernen“, so Helmut Schulter,
Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Herzverbandes. Schulter, der
selbst Betroffener ist, einen Herzinfarkt, eine Bypassoperation sowie
einen Schlaganfall überlebt hat, weis wovon er spricht: „Die meisten
Patienten sind nach einem Herzinfarkt auch psychisch total
niedergeschlagen. Depressiv, weil sie befürchten, ihr Leben könnte
jetzt nicht mehr lebenswert sein und ständig in Angst, einen zweiten
Infarkt zu erleiden.“

Gründe genug, um aktiv tätig zu werden und seine persönlichen Erfahrungen weiter zu geben.
„Unsere Mitglieder erhalten Rat und Unterstützung von der Gemeinschaft“, so Helmut Schulter weiter.
Medizinische Beratung
Ein
ärztlicher Beirat von anerkannten Experten der Kardiologie steht dem
Herzverband mit Rat und Tat zur Seite. Im Rahmen von Gruppengesprächen
werden medizinische Probleme behandelt, es herrscht reger Kontakt
zwischen Medizinern und Patienten.
Die Gemeinschaft ist wichtig.
Vor
allem das persönliche Gespräch ist für Herzpatienten eine große Hilfe.
Was muss ich von meinem Speiseplan streichen? Wie höre ich mit dem
Rauchen auf? Wie motiviere ich mich zu mehr Bewegung an der frischen
Luft? Was hilft, um Stress abzubauen? Schadet bereits ein Glas Wein
oder darf ich das guten Gewissens genießen? Fragen, über Fragen, die
emotional Betroffene oft besser beantworten können, als sachliche
Mediziner.
Auch körperliche Aktivitäten, wie Turnen, Wandern,
Radfahren und Langlaufen, finden in der Gemeinschaft der Ortsgruppen
des österreichischen Herzverbandes statt und treffen auf großen
Anklang. „Unsere gemeinsamen Aktivitäten machen unseren Mitgliedern
viel Spaß und ersetzen immer mehr das gesellschaftliche Leben, dass der
Herzinfarktpatient vor dem Ereignis gewohnt war“, sagt Schulter
begeistert. „Das bewusst gesunde Leben beginnt vielen Freude zu
machen.“
Konkrete Hilfe
Prävention
und integrative ambulante Rehabilitation: Vor allem im Bereich von
Bewegungstherapie und bewegungsorientierter Herz-Kreislauf-Prävention
werden entsprechend dem aktuellen Stand der Medizin Programme wie
Koronarturnen, Wandern oder Schwimmen durchgeführt.
Information: Besonders breitenwirksam sind die
Informationsveranstaltungen des Österreichischen Herzverbandes. Die
Herztage bringen Vorträge von Spezialisten, bilden eine
Gesprächsplattform mit Ärzten und Therapeuten und bieten präventive
Untersuchungen (Messungen Bluthochdruck und Blutzucker sowie
Cholesterinwerte). Ernährungswissenschafter beraten bei Ernährungsproblemen.
Kommunikation:
Die Herz-Journale, die in allen Bundesländern erscheinen, sind
Informationsquellen zu den Themen Kardiologie, Herzchirurgie,
Pharmakologie, gesunde Ernährung, Erste Hilfe, Psychologie und
psychosomatische Therapie. Dort werden auch alle Veranstaltungen und
Aktivitäten des Herzverbandes angekündigt
Erste Hilfe Kurse: Ausbildung von Angehörigen zu Ersthelfern in Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand.
Sie müssen aber nicht erst krank zu werden, helfen Sie mit Herzerkrankungen vorzubeugen
und werden Sie Mitglied beim Österreichischen Herzverband-Landesverband Tirol!
Mitgliedsbeitrag: 21,- Euro/Jahr.
Das Formular können Sie hier herunterladen
Auskunft: Es gibt 71 Herzgruppen in ganz Österreich.
Krankes Herz durch Lärm
Zwischen
Straßenverkehrslärm und dem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden,
besteht ein deutlicher Zusammenhang. Das geht aus einer neuen Studie
des Umweltbundesamts in Deutschland hervor. Bei Männern steigt dieses
Risiko um etwa 30 Prozent, wenn sie längere Zeit in Gebieten mit hohem
Verkehrslärm wohnen, deren mittlerer Schallpegel im Außenbereich am Tag
über 65 dB(A) liegt.
An
der Studie nahmen insgesamt 4.115 Patienten aus 32 Berliner Kliniken
teil. Sie wurden von Forschern des Instituts für Sozialmedizin,
Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité befragt.
Dazu mussten sie Fragebögen zu Lärm-Störungen in ihrem Wohnumfeld
ausfüllen sowie Lage und Beschaffenheit ihrer Wohnung beschreiben.
Erfasst wurden auch andere Herzinfarkt-Risikofaktoren wie Diabetes,
Rauchgewohnheiten, Herzerkrankungen in der Familie sowie soziale
Schichtzugehörigkeit.
Bei Studienteilnehmern, die an stark befahrenen
Hauptstraßen wohnten, zeigte sich ein leichter Anstieg des
Herzinfarktrisikos gegenüber denjenigen, die in vergleichsweise ruhigen
Nebenstraßen wohnten. Das erhöhte Risiko betraf interessanterweise nur
Männer. Warum Frauen nicht betroffen waren, bleibe unklar, berichtet
das Umweltbundesamt. Möglicherweise spielten hormonelle Einflüsse oder
andere Aktivitätsprofile dabei eine Rolle.
Neben der objektiven Lärmbelastung war bei Männern auch
die Belästigung durch nächtlichen Straßenverkehr und bei Frauen die
Belästigung durch nächtlichen Fluglärm mit einem Anstieg des
Herzinfarktrisikos verbunden. Die Lärmbelastung am Arbeitsplatz
bewirkte ebenfalls eine Erhöhung des Herzinfarktrisikos bei Männern.
"Entscheidend für den Effekt scheint hier die Belästigung durch nicht
selbst erzeugte Geräusche im Arbeitsraum zu sein - verursacht zum
Beispiel durch Telefongespräche von Kollegen oder Bürogeräte", heißt es
in dem Bericht.
Bereits vor zehn Jahren hatte das Umweltbundesamt eine
Herzinfarktstudie auf Grundlage der Berliner Lärmkarte durchgeführt.
Ihre Ergebnisse waren zwar inhaltlich weitgehend identisch mit denen
der aktuellen Studie. Die statistische Eindeutigkeit sei jedoch
geringer gewesen, so das Amt. Im Lichte der neuen Erkenntnisse hält das
Umweltbundesamt lärmsenkende Maßnahmen für dringend erforderlich
Herzinfarkt: Keine Männersache!
Waren früher nur Frauen nach der Menopause gefährdet, erleiden heute immer mehr Frauen zwischen 25 und 54 einen Herzinfarkt.
Der
akute Herzinfarkt ist zwar bei Männern insgesamt häufiger und tritt oft
in jüngeren Jahren auf als bei Frauen, dennoch: Frauen, die einen
Herzinfarkt erleiden, haben weitaus geringere Chancen, ihn zu
überleben. Oft sterben sie noch vor oder kurz nach Erreichen des
Krankenhauses.
Der
Grund: „Ärzte und Betroffene unterschätzen noch immer das
Herzinfarkt-Risiko für Frauen. Zudem ist der Infarkt bei Frauen
schwerer zu erkennen“, so Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder vom Institut für
Sozialmedizin beim „State of the Art: Sekundärprävention nach akutem
Herzinfarkt“ am vergangenen Samstag im Wiener Siemens Forum. Denn:
Zusätzlich zu den typischen Schmerzen in der linken Brust haben Frauen
häufiger als Männer uncharakteristische Beschwerden. Ihnen wird übel,
sie müssen erbrechen, haben Atemnot und ziehende Schmerzen zwischen den
Schulterblätter oder auch im Unterkiefer. Daher denken die Betroffenen
eher an eine Erkrankung des Magens, des Darms, der Wirbelsäule oder gar
der Zähne - und im Traum nicht an einen Infarkt.
Die Risikofaktoren:
Rauchen,
hoher Blutzucker und Bluthochdruck sind besondere Risikofaktoren für
einen Herzinfarkt. Bei Frauen und Männern wirken sich diese Risiken
allerdings unterschiedlich aus. Eine dänische Studie hat ergeben:
Rauchen ist für Frauen gefährlicher als für Männer. Die Rate an
Herzinfarkten liegt bei Raucherinnen deutlich höher als bei Rauchern -
unabhängig von anderen Faktoren wie Blutdruck, Blutfetten,
Körpergewicht und Bewegung. Raucherinnen haben ein vierfach höheres
Risiko für einen Herzinfarkt als Nichtraucherinnen. Frauen, die rauchen
und die Pille nehmen sogar ein zehn- bis zwanzigfach höheres.
Studien zufolge wirken sich auch die Risikofaktoren
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Bluthochdruck bei Frauen
schädlicher aus als bei Männern. Häufen sich die Risikofaktoren, treten
etwa Bluthochdruck und Rauchen zusammen auf, addiert sich ihre
gesundheitsgefährdende Wirkung nicht nur, sondern sie potenziert sich
sogar.
Zu den effektivsten der präventiven Maßnahmen gehört –
neben einer Änderung des Lebenstils – eine höhere Zufuhr von
Omega-3-Fettsäuren. Das beweist eine Studie an 11.324 Italienern, die
so genannte GISSI-P-Studie. Denn sogar wer bereits einen Herzinfarkt
hatte, kann durch die tägliche Zufuhr von mindestens 1000 mg Fischöl,
das Risiko reduzieren einen weiteren Herzinfarkt zu erleiden und an
plötzlichem Herztod zu sterben. Für Herzinfarktpatieninnen eine
beträchtliche Gefahr.