Die Bundesländertagung fand heuer vom 22.11.2007 – 24.11.2007

in Radenci (Slowenien) statt.

 

 

 

Sehr interessante Themen wurden angesprochen und diskutiert.

Einige daraus werden nachstehend aufgelistet:

Auch ein Ausflug nach Jeruzsalem stand auf dem Programm.

Es war sicher wieder für alle Teilnehmer des Hauptverbandes und der Landesverbände eine Bereicherung an Wissen, Neuigkeiten, Aufforderungen und Zukunftsaussichten der Thematiken den sich der Herzverband widmet.

Innsbruck, am 25.11.2007














 
Ambulante Herzsportgruppen

 

Wir bewegen uns

 

Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die sich aufgrund Ihrer persönlichen Erfahrung die Aufgabe stellen, Risiko—& Herzpatienten auf die Bedeutung der Risikofaktoren aufmerksam zu machen und Sie zu einer gesünderen Lebensweise zu animieren.

Wir über uns:

 

 

          

Wir wollen Risikopatienten helfen, durch Prävention Herzerkrankungen vorzubeugen und bereits Erkrankten helfen, mit ihrer Krankheit leben zu lernen. Unsere Mitglieder erhalten Rat und Hilfe in medizinischen, psychologischen, sozialen und rechtlichen Fragen.

Aufbau der Herzsportgruppen

Jeder Bezirk verfügt über eine eigene ambulante Herzsportgruppe, wo mit geschulten Therapeuten und unter fachärztlicher Aufsicht, Koronarturnen mit Schwerpunkt Beweglichkeit, Ausdauer und Entspannungsübungen,  Wandern, Radfahren, autogenes Training u. v. m. durchgeführt wird.

Außerdem bieten wir an…...

Herztage mit Vorträgen und Diskussionsmöglichkeit namhafter Experten der Kardiologie und Ernährungswissenschaft. Beratung von Angehörigen! In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Erste Hilfe- und Herz-Lungen Wiederbelebungskurse.

Herztage mit Vorträgen und Diskussionsmöglichkeit namhafter Experten der Kardiologie und Ernährungswissenschaft. Beratung von Angehörigen! In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Erste Hilfe- und Herz-Lungen Wiederbelebungskurse.

 

Die Gemeinschaft ist wichtig

Sie kann vor allem im persönlichen Gespräch eine große Hilfe sein. Dadurch können Ängste abgebaut und Erfahrungen unter gleich Betroffenen ausgetauscht werden. Das trägt zu einer besseren Problembewältigung bei und hilft in kritischen Phasen das innere Gleichgewicht wieder zu finden.


Auch körperliche Aktivitäten wie Turnen, Wandern, Rad fahren, Nordic Walking und Langlaufen machen gemeinsam mehr Spaß und helfen den „inneren Schweinehund“ zu überwinden!!



Also werden Sie Mitglied beim Tiroler Herzverband. Der Jahresmitgliedsbeitrag von € 21,00 ist eine gute Investition.

 


Aktiv-Programm des Österreichischen Herzverbandes  Landesverband Tirol:

 

Ärztlicher Beirat des Landesverbandes Tirol: Univ. Prof. Dr. Otmar PACHINGER, Leiter der klinischen Abteilung für Kardiologie an der Univ.-Klinik für Innere Medizin, Innsbruck

 

 Aktivitäten unserer ambulante Herzsportgruppen in Tirol

 

Gymnastik, Gruppengespräche, Autogenes Training, Wandern, Radfahren, Arztgespräche – Woche für Woche:

 

 

 

 


 

 

Herzsportgruppe Schwaz   

 

 

Abschlussessen der Herzgruppe Schwaz am 2. Juli 2007

 

 

 An diesem Montag war es wieder so weit, es wurde der Abschluss des Turnjahres 2006/07 gefeiert. In der Fischerhütte am Weislahnsee waren wir alle mit unseren Partnern zu einem Abendessen eingeladen. Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite. Es gab einen richtigen Wolkenbruch, doch die Wirtsleute hatten ein Zelt mit Heizung aufgestellt und es war recht gemütlich. Eine besondere Freude war, dass der Gründer der Herzgruppe Schwaz, Primar Dr. Dr. Ciresa mit Gattin auch dabei war.

Sein Nachfolger, OA. Dr. Nemec, war auch mit seiner Gattin gekommen. Die anderen Ärzte der Herzgruppe Schwaz konnten leider wegen Krankheit oder Dienst im Krankenhaus nicht dabei sein. Es war ein gemütlicher und lustiger Abend. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Ärzten der Herzgruppe Schwaz für ihre Arbeit und ihren Einsatz sehr herzlich bedanken. Ihnen und allen Mitgliedern wünschen wir einen schönen Sommer und hoffen auf ein gesundes Wiedersehen im Herbst.Unserer Fr. Dr. Kerschdorfer wünschen wir gute Besserung. Unserem ehemaligen Arzt Dr. Egger wünschen wir für seine neue Praxis in Schwaz alles Gute und viel Erfolg.

Ein besonderer Dank gebührt auch unserer Vorturnerin Frau Hannelore Mair für ihren Einsatz, den sie jede  Woche leistet. Die Nordic-Walkinggruppe, die sie auch jede Woche begleitet, macht keine Sommerpause, man muss schließlich in Form bleiben. Ein Dank auch an unseren Schreiber Herwig, der jede Woche pünktlich da ist. Ein herzliches Danke auch an Herrn. Otto Palir, dem Kassier unserer Herzsportgruppe, die die Rechnung für den Abend übernommen hat. Einen schönen Sommer wünscht Euch Maria Wurzenreiner


Ausflug zum Reintalersee

 

 

Die Nordic-Walking Gruppe der Herzgruppe Schwaz ist das ganze Jahr einmal pro Woche unterwegs, um etwas für die Kondition zu tun. Wir scheuen kein schlechtes Wetter. Die Laune ist immer hervorragend. Fr. Mair hält uns jede Woche auf Trab. Herzliche Grüße an die ganze Gruppe.




 

 


Herzsportgruppe Wörgl

 

 

26./27. April 2007

2-Tages-Ausflug ins Val Venosta, welch klangvoller Name;  zu Deutsch – Vintschgau. Es erstreckt sich vom Reschensee über das anschließenden Burggrafenamt bis Meran. Die Fahrt bis dort hin habe ich  vernachlässigt, denn  es gibt soviel Interessantes noch zu berichten. Erster Fototermin ist in Graun, dessen Kirchturmspitze aus dem Reschensee ragt. Die kleinste Stadt Südtirols -Glurns- ist unser nächster Halt. Glurns war römische Straßenstation Calurnusa, von Herzog Otto zur Stadt erhoben. Eine 10 m hohe Mauer schützt sie. Mittagessen im Hotel Post. Am Nachmittag besuchen wir südlich von Schlanders die Churburg.  Die Burg wird erstmals 1229 in einer Urkunde erwähnt. Das Geschlecht der Churburger starb schon 1311 mit Herrn Werner aus. Ihm folgten die mächtigen Grafen und Vögte von Matsch. Eine Gehstunde weiter sind heute noch die Mauerreste jener Trutzburgen zu sehen, von denen aus die Vögte von Matsch den oberen Vintschgau beherrschten. Ein späterer Egno von Matsch wird in den Urkunden „ Raufbold“ genannt. Sein Bruder Albero heißt der „Vielfraß“. Macht macht übermütig; bis der Churer Bischof ihnen im Tal die Churburg vor die Nase setzte.  50 Jahre später haben die Matscher die Burg erobert. Der letzte Matscher war Ulrich, dessen einzige Tochter 1440 Jakob von Trapp heiratete, wodurch die Burg an die Grafen von Trapp kam. Bei unserem Rundgang in der Burg konnten wir an der Decke Reliefs aller Tierkreiszeichen  und in den Arkaden Gemälde vieler Fürsten und Grafen mit lateinischen Sinnsprüchen bestaunen.  Im Kellergewölbe die imposante Rüstkammer. Glänzende Harnische, Hellebarden, Kanonenkugeln, Streitäxte und eine furchteinflößende Gestalt: ein Ritter von Laich in Kettenpanzer und Helm, mit leider heruntergelassenem Visier.

2. Tag – Abschied von Schlanders mit seinem 92 m hohen Turm. Auf zu einer Wanderung von Tschars entlang des Schnalswaales  zum Schloss Juval, einst Grenzfeste des Vintschgaues gegen das Burggrafenamt. Wir haben heute besonderes Glück und werden Zeugen eines Familienfestes der Messners. Der Burgherr kommt gerade von der Burg herab, um den Geburtstag der Mutter im Kreise seiner Familie zu feiern. Unser Obmann Herr Ludwig Kögl bittet Herrn Messner später, er möge sich zu einer Fotoserie mit unserer Herzsportgruppe stellen. Unseren Wunsch erfüllte  er gerne, und wir kommen zu schönen Fotos mit ihm. Und nun zur Burg. Juval,  Grenzfeste des Vintschgaues gegen das Burggrafenamt. Ein Uldaricus von Juval scheint urkundlich 1160 als Besitzer auf. 1363: Margaretha von Maultasch  belehnt den Ulrich von Matsch  mit der Burg Juval. Juval geht dann in den Besitz der Starkenburger über. Beginn der Burgführung: Im Innenhof begrüßt uns Ganesha der Elefantengott, Sinnbild der Weisheit und der Händler. Wir lernen den ganzen Götterolymp des Ostens kennen und haben ihn in zahlreichen Fotos verewigt. Wir besuchen den Tantraraum, den Expeditionskeller, die Vorratskeller, die Wohnräume, die Maskensammlungen, bewundern Thangka – in Seidenstoffen eingefasste Rollbilder – Gebetsfahnen – eine Gebetsmühle, und vergessen dabei das „Om mani padme hum“ nicht. Hören im Geiste Mantras-Hilfsmittel der Meditation. Träumen von Shangri La – träumen vom Leben einer Gewaltlosigkeit und werden am Ausgang in die Wirklichkeit zurückgeholt. Die Fahrt durch das Burggrafenamt mit einer Rast in Meran und dann die Heimfahrt bilden Abschluss einer Reise, die in Planung und Abfolge alle begeisterte. Dies alles konnte nur gelingen, weil Frau Heidemarie Aichner und unser nunmehr Herr und nicht mehr Ritter, Siegfried Laich, ihr Bestes gaben.

Siegfried Purtscheller

 

 

 

 

 





Sommerfahrt nach Schloss Trauttmansdorff

 

 

Wir laden ein: So beginnt das Schreiben an alle Mitglieder der Herzsportgruppen Pradl und Klinik, Freunde bzw. deren Angehörige. Der Bus der Fa. Lüftner ist auf diese Einladung hin voll besetzt. Unser 1. Ziel ist der St. Paulserhof in St. Pauls.  Weiterfahrt nach ca. 1 Stunde. Für Interessierte sei erwähnt, dass in der Nähe Schloss Warth – Schloss Korb mit Tennisplatz und Schwimmbad und Hotelbetrieb – Schloss Boimont  und Schloss Hocheppan liegen.

Dann Weiterfahrt nach Meran und Schloss Trauttmansdorff. Es ist fast unmöglich in wenigen Zeilen die Schönheit und den Zauber dieser Gärten zu würdigen. Nach dem Mittagessen im Café Restaurant Schlossgarten hatten wir nochmals genügend Zeit, die schönsten Gärten Italiens weiter zu bewundern.

Vom höchsten Punkt der Gärten aus hatten wir noch einen wunderbaren Blick hinunter auf Schloss Tirol mit seinem mächtigen Pallas, auf Schloss Brunnenberg, Schloss Auer, Schloss Schenna, Schloss Planta, Schloss Rottenstein, Schloss Labers, Schloss Rubin, Schloss Rametz, Schloss Katzenstein und Schloss Fragsburg. Auf der Heimfahrt lassen wir nochmals alles Revue passieren und danken dafür Herrn Josef Bertignoll für seine Mühe und Auswahl dieser Fahrt. Begleitet haben uns auch auf dieser Fahrt der Obmann des Tiroler Herzverbandes Herr Hauser Gerhard und Roland Weißsteiner sowie Schwester Annelies und Heidrun vom Roten Kreuz. Leider habe ich vergessen, ein leichtes Unwohlsein vorzutäuschen, um ihre Hilfe in Anspruch nehmen zu können.

Text: Siegfried Purtscheller